Werke aus der Sammlung Photographie der Stiftung Moritzburg

Walter Danz – Fotografie Aufnahmen von 1936 bis 1939

Ausstellung vom 14. Januar – 19. Februar 2011
Vernissage am Donnerstag, 13. Januar 2011 um 20 Uhr

Die ausgestellten Fotografien sind Abzüge, die von Originalnegativen aus dem Nachlaß von Walter Danz für das Archiv der „Sammlung Photographie“ gemacht wurden und so im doppelten Sinne den dokumentarischen Charakter der Fotografie herausstellen. In einer  Reihe „Das Dokumentarische in der Kunst“ stellt der Raum Hellrot in den nächsten Ausstellungen Positionen vor, die in spezifischer Form auf Wesenszüge des Alltäglichen verweisen, auf Beweismittel des Lebens im Sinne des Faktums. Die Fotografien von Walter Danz stammen aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und zeichnen ein sensibles Gesellschaftsbild: von Rollschuhfahrern und Ringern, von Zirkus und Lichtmeß. Das Auslegen der Wäschestücke zur Rasenbleiche, das Beladen eines Saalekahns über schmalem Grat...  die Aufnahmen zeigen die Schönheit der Geste, Bewegungen der Menschen in anderen Zeiten.

Walter Danz (1904 –1986) beschäftigte sich zunächst mit Milieustudien und Landschaftsaufnahmen, bevor er als Pressefotograf für die „Hallischen Nachrichten“ arbeitete. Nach dem Krieg widmete er sich dann hauptsächlich der Architektur- und Sachfotografie und dokumentierte Kunst und Kunsthandwerk u.a. für die Moritzburg. Die Ausstellung entsteht mit Unterstützung des Kustos für Fotografie der Stiftung Moritzburg, T.O. Immisch.

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